Ein Videodreh des Plattenbau Ost-Rappers brachte kurzzeitig den Berliner S-Bahn-Verkehr der Linie S7 zum Erliegen. HipHop-Blog.Com hakte nach.
Tatort Hauptstadt: Als Drehort für Liquit Walkers 16bars.de-Videoexclusive sollte ein stillgelegtes S-Bahn-Gleis im Szene-Bezirk Friedrichshain dienen. Mit dem Team hatte sich der Rapper am Sonntag Nachmittag unterhalb der Warschauer Brücke verabredet. Eine Drehgenehmigung lag nicht vor. Kurze Zeit später wurden die Dreharbeiten von mehreren Polizeibeamten in Zivil beendet.
“Sie hatten diese Türsteheroptik, mit Teleskopschlagstöcken und M45er Jacken”, sagte Liquit Walker gegenüber HipHop-Blog.Com.
Verunsichert sei man gewesen, als die Beamten mitteilten, dass der S-Bahn-Verkehr der Linie S7 durch die Dreharbeiten beeinträchtigt wurde und der nahegelegene S-Bahnhof Warschauer Straße “kurzfristig stillgelegt” werden musste.
“Einmal Schwarzfahren kostet 40 Euro. Ich wollte mir nicht ausmalen, was dann ein lahmgelegter Zug kostet”, so Liquit weiter.
Nach einer Verwarnung und anschließendem Platzverweis kamen alle Beteiligten mit einem geringen Bußgeld davon. Anschließend wurden die Dreharbeiten auf der Brücke fortgesetzt, was nach einer Viertelstunde zu einem erneuten Einsatz der Polizei führte. “Diesmal hieß es, wir hätten ein Verkehrschaos verursacht.”
Nach der Aufnahme aller Personalien waren die Dreharbeiten für das Team beendet. Es habe sich eh um die letzte Szene gehandelt, erklärte Liquit abschließend. Zurzeit arbeitet der Plattenbau Ostler zusammen mit DJ Danetic an seinem ersten Mixtape, das noch im März erscheinen soll. Wo und in welcher Form, stünde allerdings noch nicht fest.



