Kurz vor Veröffentlichung seines ersten Streetalbums sprach Azad über die Situation von Indie-Labels und neue Künstler für Bozz Music.
Seitdem der Deal mit Universal ausgelaufen ist, ist der Frankfurter auf der Suche nach einer neuen Heimat für Bozz Music. Im Moment arbeitet das Label unabhängig, mit Groove Attack als Vertrieb. Wie Azad im rap.de-Interview sagte, bestünde Bozz Music derzeit aus 439, Jeyz und ihm selbst. Geht es nach him, sollen weitere dazukommen.
“Sobald wir die Kraft, die Manpower und die finanziellen Möglichkeiten haben, dann ziehen wir diesen Kreis weiter. Das heißt mehr Acts. Ein gediegener Kreis, den man sich auch zutraut zu managen und das dann auch richtig.”
Er bestätigte, dass ein Label zu betreiben oftmals nur ein “Zuschussgeschäft” wäre und
hofft auf Besserung der Situation.
“Es gab auch schon zig mal den Moment, wo ich dachte: “Okay, das war’s. Ich muss auch zumachen.” Ich habe mich aber mit letzter Kraft immer dagegen gewehrt. Es ist wie dein Baby und auch wenn es dich mit in die Tiefe zieht, kannst du nicht loslassen.”
Auf die Frage, warum er sich überhaupt um weitere Künstler kümmern würde, antwortete der Bozz-Geschäftsführer, dass er den Wunsch habe gemeinsam mit seinen “Jungs” etwas aufzubauen. Auf Teufel komm raus Freunde rausbringen wolle er aber nicht.
“Ich denke, dass die wirklich was können und ich feier das, was die machen und bin davon überzeugt, dass es viele Leute gibt, die das auch fühlen werden. Wenn ich selber nicht dahinter stehen würde, dann würde ich versuchen, denen andere Wege aufzuzeigen, um ihnen zu helfen auf anderen Wegen Geld zu verdienen.”Azad: “Ich dachte, ich muss auch zumachen”
Quelle: WSM




29. Januar 2009 um 17:51
Azad is doch dooof!:shock::twisted: